GRAND VIN DU LANGUEDOC

Die Böden

Die Böden

vignes-soleil

Weltweit fast einzigartige Böden…

Das Château Saint Jean dʼAumières liegt im Zentrum der Terrasses du Larzac, die seit 2014 seine eigene Appellation (geschützte Ursprungsbezeichnung AOP – Appellation d´Origine Protégée besitzt). Für seine ausgezeichneten Weine ist das Terroir jedoch schon sehr lange bekannt. Neben den Benediktinermönchen, die im ausgehenden neunten Jahrhundert die Abteien in Aniane und Saint-Guilhem-le-Desert gründeten, pflanzten schon die alten Römer Rebstöcke auf den Hängen der Larzac-Hochebene.
Nicht zuletzt Robert Mondavi ernannte dieses eher kleine Weinbaugebiet zu einem der besten der Welt und versuchte Anfang der 2000er Jahre vergeblich, einige Hektar zu erwerben. Winzer aus Leidenschaft produzieren hier Weine von erlesener Qualität, die sich mit internationalen Spitzenweinen messen können.
Trauben wie Syrah, Grenache Noir, Cinsault und Mourvèdre gehören hier zum Repertoire verarbeiteter Rebsorten – und nicht zu vergessen der symbolträchtige Carignan, eine regionaltypische und gemeinhin unterschätzte Rebsorte der Region Languedoc.

Im Schutz des Causse

Die Besonderheit der Hanglagen des Larzac beruht auf der Kombination aus mediterranem Klima und damit hohen Temperaturen, und seiner Höhenlage von bis zu 900 Meter. An den Süd- und Süd-Osthängen der Larzac-Hochebene genießen die Reben ausreichend Schutz vor dem Nordwind und werden tagsüber mit reichlich Sonnenlicht verwöhnt. Durch die kühlen Luftströme, die des Nachts vom Causse, der Kalk-Hochebene, herunterziehen, ergeben sich große Temperaturunterschiede, die eine langsame Reifung der Trauben begünstigen.
Das Terroir der Appellation zeichnet sich durch vielfältige Bodenverhältnisse aus. Und doch finden sich von den steinigen Lehmsandböden an der Grenze des Hérault bis zu dem roten, „Ruffes“ genannten, Sedimentgestein im Lodévois geologische Gemeinsamkeiten: Magere, wasserdurchlässige Böden bilden die Grundlage für eine optimale Entfaltung der Reben. So auch auf dem Weingut Saint Jean d’Aumières, das auf für Gignac typischem, gelbem Mergelgestein sowie Kalk-Lehmböden liegt, deren Rohkiesel-Oberfläche Regengüsse optimal ableitet.

terre-entre-vignes
btt